Ein neues Kreuz vor der St. Antonius-Kirche am Kirchort Künzell

Ein neues Kreuz vor der St. Antonius-Kirche am Kirchort Künzell

Ein neues Kreuz vor der St. Antonius-Kirche am Kirchort Künzell

# Rückblicke

Ein neues Kreuz vor der St. Antonius-Kirche am Kirchort Künzell

Im Rahmen der Außensanierung der St. Antonius-Kirche am Kirchort Künzell wurde festgestellt, dass ein Specht das vor der Kirche stehende, im Jahre 1977 erstellte Holzkreuz, von oben her ausgehöhlt hat. 

Eine Überprüfung des bei der Außensanierung beauftragten Architekten und des Statikers ergaben, dass die Standfestigkeit des Kreuzes nicht mehr gewährleistet ist und dass es definitiv entsorgt werden muss. – Diese Notwendigkeit verfestigte sich, als unsere Seniorengruppe, die ‚GmbH‘, mit großem Einsatz, wofür ich sehr dankbar bin, im August das Kreuz entfernte. Hier wurde, wie Sie unschwer auf den Bildern erkennen können, durch Feuchtigkeitsschäden und Holzwurmbefall die Standfestigkeit des Kreuzes noch mehr in Frage gestellt.  

Nunmehr stellte sich den Mitarbeitern der Kirchengemeinde und dem Verwaltungsrat die Frage, was denn zu tun sei. Zunächst sprach man sich schon allein aus Kostengründen gegen eine Ersatzmaßnahme aus. 

Jedoch sollte sich durch eine sehr großzügige Einzelspende, den Einsatz unseres Kirchbau- und Fördervereines und die aktive Eigenleistung unseres Seniorenteams ‚GmbH‘ herausstellen, dass die Errichtung eines neuen Kreuzes möglich erschien. 

Darüber hinaus haben sowohl das Architekturbüro herbertarchitekten, Petersberg als auch die Firma Elektro-Burkart, Künzell-Dirlos sich kosten- und honorarfrei an der Maßnahme beteiligt. – Auch hierfür sind wir sehr dankbar!  

Alle diese Gegebenheiten haben den Verwaltungsrat und den Kirchbau- und Förderverein, nicht zuletzt auch aus historischen Gründen, sich für eine Neuerrichtung des Kreuzes entscheiden lassen.

So entwickelte herbertarchitekten verschiedene Konzepte von insgesamt 7 Varianten in einem eigens gefertigten Booklet. Allein aus Haltbarkeitsgründen hat man sich, um extremen Witterungslagen zu trotzen, für den Baustoff Stahl als Grundmaterial entschieden. Es setzt sich aus vier gleichschenkligen Winkelstäben im Maß 100 x 12 mm zusammen. Die Gesamtmaße des Kreuzes betragen analog zum vorherigen Bestand 7,19 x 4,24 Meter. Das Kreuz wurde feuerverzinkt. (Größer hätte es nicht sein können, da sonst kein Zinkbad mehr möglich gewesen wäre). 

Im Kreuzungspunkt ergibt sich ein weiteres Kreuz, das in Anlehnung an das Kreuz auf dem Kirchturm goldfarben beschichtet ist. Dieses ‚Kreuz im Kreuz‘ hat die Maße 1 x 1,70 Meter.   

Das innenliegende Kreuz wird mit einem Beamer-Scheinwerfer in abendlichen Stunden punktgenau beleuchtet. Allen Kritikern sei hier gesagt, dass der Energiebedarf lediglich bei 4,8 Watt/Std liegt.

Am 14. September, dem Fest Kreuzerhöhung, wurde nunmehr das Kreuz von Pfarrer Rudolf Liebig gesegnet und möge noch Generationen nach uns als Zeichen eines gelebten Glaubens dienen. 

Danke allen, die genannt wurden und die sich vielleicht noch durch eine zweckgebundene Spende an diesem Werk beteiligen möchten. 


Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

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